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Faszientraining

Was sind Faszien und welche Funktionen übernehmen sie im Körper ?

Faszien sind ein Teil des Bindegewebes. Sie bestehen aus Kollagen- und Elastinfasern. Ganz einfach gesagt, umhüllen Faszien unsere Muskeln. Aus Faszien bestehen auch unsere Bänder und Sehnen. Sie geben unserem Körper die Form und stabilisieren ihn. Außerdem übertragen sie die Kraft, die die Muskeln entwickeln, auf die Knochen. Und sie helfen dem Körper Abfallstoffe abzutransportieren.

 

Viele von diesen faszialen Eigenschaften waren lange nicht bekannt. Erst vor ein paar Jahren haben Wissenschaftler die "versteckten" Funktionen von diesem weißen Gewebe entdeckt. Daher erlebt das Faszientraining zurzeit einen Boom.

 

Durch zu wenig Bewegung, ein nicht richtig ausgeführtes Training oder auch zuviel Stress können Faszien verkleben oder verhärten. Es kann zu Verspannungen oder Schmerzen kommen. 

Faszientraining

Wer seine Faszien regelmäßig trainiert kann unangenehme Verspannungen oder Schmerzen vermeiden. Leider passen sich Faszien an das Training etwas langsamer an, als Muskeln. Der Grund dafür ist, dass sie selbst keine direkte Blutversorgung haben. Der Austausch der Stoffe erfolgt durch die extrazellulare Matrix.

 

Es gibt mehrere Methoden, wie man Faszien trainieren kann:

  1. Faszienrolle, Triggerball
  2. Federnde Bewegungen
  3. Dehnen

Das bekannteste Faszientraining ist im Moment das Training mit der Rolle. Mit der Rolle solltest du alle Muskelgruppen langsam und vorsichtig ausrollen. Wichtig ist, dass du einen leichten Schmerz verspürst, der aber immer noch gut auszuhalten ist. Rollen kannst du dich vor dem Krafttraining,  nach dem Ausdauertraining oder entspannt zuhause beim Film schauen. Ich würde dir die erste Variante empfehlen. Das Rollen "massiert" sanft deine Muskeln, sie werden besser durchblutet und für das Training so vorbereitet.

 

Falls du noch Fragen zum Faszientraining hast,

melde dich gerne bei mir :)

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